Mobilität im Alter

Im Laufe der Jahre läßt die Kraft im Körper immer weiter nach. Vor allem, wenn man sich nicht selber ständig trainiert und vielleicht bis zum Ende des Berufs überwiegend im Sitzen arbeitet, sind es zuerst die Füße und die Wirbelsäule. Aber auch Krankheiten können ein Grund sein.

Um die Mobilität dennoch zu erhalten, gibt es heute verschiedene Möglichkeiten.

  1. Der Gehstock
  2. Der Rollatorin der Wohnungaußerhalb der Wohnung
  3. Das Elektromobil

Im Alter mobil bleiben mit der Gehhilfe

Wenn das Gehen immer schwerer fällt, Einkaufen und schon das Tragen der Einkaufstüte anstrengend ist, dann verzichten viele ältere Menschen darauf, das Haus zu verlassen. Sie nutzen einen Einkaufsdienst, lassen sich das Mittagessen bringen und sind eventuell im Internet aktiv. Das Problem ist nur: Durch die fehlende Bewegung an frischer Luft werden die Beschwerden nicht gemindert, im Gegenteil: Die Muskeln bauen noch mehr ab, und auch das gesellschaftliche Leben fährt gegen null.

Man trifft sich kaum noch mit anderen Menschen, und daraus folgt schließlich, daß man sich so abkapselt, daß man auch keine Gäste mehr willkommen heißt. Alles wird zu viel, jeder Weg anstrengend und lange dauernd.

Selbst mit dem Auto ist man kaum noch unterwegs: Das Fahren würde ja noch ganz gut gehen dank der ganzen Helferlein in unseren modernen Autos, aber was dann? Aussteigen und laufen?

Der Gehstock

Als erste Gehhilfe wurde sicherlich der Gehstock benutzt. Schon als es noch keine Industrie gab, konnten gehbehinderte Menschen einfach mit einem Stock, einem Ast oder einem großen Knochen (in der Steinzeit etwa) beweglich bleiben und hatten so immer eine Stütze für alle Fälle bei sich. Diese gab auf jeden Fall Sicherheit, auch wenn sie nicht dauernd gebraucht wurde: Im Notfall war der Gehstock eben immer schnell zur Hand.

 

Als erste Gehhilfe wurde sicherlich der Gehstock benutzt. Schon als es noch keine Industrie gab, konnten gehbehinderte Menschen einfach mit einem Stock, einem Ast oder einem großen Knochen (in der Steinzeit etwa) beweglich bleiben und hatten so immer eine Stütze für alle Fälle bei sich. Diese gab auf jeden Fall Sicherheit, auch wenn sie nicht dauernd gebraucht wurde: Im Notfall war der Gehstock eben immer schnell zur Hand.

 

Als erste Gehhilfe wurde sicherlich der Gehstock benutzt. Schon als es noch keine Industrie gab, konnten gehbehinderte Menschen einfach mit einem Stock, einem Ast oder einem großen Knochen (in der Steinzeit etwa) beweglich bleiben und hatten so immer eine Stütze für alle Fälle bei sich. Diese gab auf jeden Fall Sicherheit, auch wenn sie nicht dauernd gebraucht wurde: Im Notfall war der Gehstock eben immer schnell zur Hand.

Der Rollator

Als eine Verbesserung gegenüber dem Gehstock ist sicherlich das Gehgestell zu sehen. Hier kann man sich mit seinem Gewicht aufstützen und eventuell innehalten und verschnaufen, wenn es nötig ist. Allerdings muß diese Gehhilfe immer wieder angehoben werden: Das ist gut, wenn jemand nach einer schweren Krankheit das Gehen generell erst wieder erlernen muß, aber nicht optimal für einen älteren Menschen, dem nur die Kraft aus den Muskeln verschwunden ist.

Warum es bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gedauert hat, bis mal jemand auf die Idee kam, das Gehgestell mit vier Rädern zu versehen, ist mir eigentlich unklar. Der Bedarf war auf jeden Fall vorhanden, denn der Rollator, so wurde diese Gehhilfe mit Rädern genannt, wurde sofort ein riesiger Erfolg weltweit.

Inzwischen hat sich der Rollator so weit entwickelt, daß er zum Spezialisten für ermüdungsfreies Gehen geworden ist. Es gibt ihn in diversen Ausführungen für fast jeden erdenklichen Zweck.

Rollator für die Wohnung

Der Rollator, wie er auf der Straße zum Einkaufen und spazierengehen gedacht ist, läßt sich natürlich auch in der Wohnung einsetzen. Nur gab es da oft Probleme: Die meisten Rollatoren waren im Innenbereich zu breit und zu schwer. Dazu konnte man sie in dem engem Wohnzimmer schlecht lenken, und die Einkaufstasche oder der Sitz, alles notwendig für unterwegs, waren in der Wohnung nur unnötiger Ballast.

Deshalb gingen einige Hersteller dazu über, den Rollator immer schmaler zu bauen. Das geht natürlich nicht so ohne weiteres: Ein schmaler Rollator hat eben nicht mehr diese seitliche Stabilität und neigt leichter zum Kippen.

Möglich wurde der schmale und leichte Rollator für die Wohnung durch modernste, verbesserte Materialien wie Aluminium oder Karbon.

Der Outdoor – Rollator

Mit dem speziell für die Wohnung gedachten Rollator ist die Bewegung draußen kaum noch möglich. Denn hier sind die Anforderungen doch ganz anders: Nicht schmal und leicht sind die wichtigsten Eigenschaften, sondern stabil und möglichst viel sinnvolles Zubehör, daß die Einsatzmöglichkeiten der mobilen Gehhilfe erweitert. Bekannt ist der Sitz und auch die Einkaufstasche. Manche Rollatoren sind statt dessen auch mit einem Drahtkorb versehen: Da hat man schnellen Zugang zu seinen Utensilien, allerdings die Diebe auch. Deshalb sollte man in einem Einkaufskorb niemals persönliche Sachen transportieren, und schon gar klein Geld! Das gehört generell an den Körper und nicht in den Rollator, denn die sind in letzter Zeit ein Objekt der Begierde von Räubern geworden. Klar, wer einen Rollator braucht, der wird sich kaum gegen einen Überfall wehren können! Und dabei haben es die Diebe nicht nur auf den Inhalt des Rollators abgesehen: Spezielle Gehhilfen sind nicht eben billig und bringen auf dem Schwarzmarkt immer noch einen Gewinn.

Der Rollator für alle Fälle

Nun ist der Rollator schon eine wirklich wunderbare Hilfe beim Gehen, aber eben auch nicht für alle vorkommenden Fälle bedingungslos geeignet. Einen Rollator, der überall gleich gut einzusetzen ist, gibt es schlicht nicht. Schon alleine die Räder: Für die Wohnung sollten sie möglichst klein sein, außerhalb besser groß und eventuell noch gefedert. Das an einem einzigem Rollator zu verwirklichen ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Das Elektromobil

Das Elektromobil ist eine etwas abgespeckte Version des elektrischen Krankenfahrstuhles. Während dieser ganz speziell für den Patienten angepaßt wird und sehr teuer ist, sind Elektromobile (auch Scooter genannt) überwiegend für den privaten Einsatz gedacht. Sie haben dann ihren größten Vorteil, wenn die Wege zu lang sind, um sie mit einem Rollator zu meistern. Auch wenn das Gehen und Stehen überhaupt nicht mehr für eine längere Zeit geht, ist ein Elektromobil eine gute Lösung.

Allerdings hat diese Gehhilfe auch ihre Nachteile: Wer erst einmal die Vorzüge erkannt hat, der wird vielleicht gar nicht mehr auf eine herkömmliche Fortbewegungsmöglichkeit wie dem Rollator zurückgreifen wollen, obwohl es ihm, bei kurzen Strecken noch möglich wäre. Das Elektromobil ist eben viel bequemer zu benutzen, doch die Muskeln und Gelenke werden zwar geschont, aber auch durch die Nichtbeanspruchung immer weiter geschwächt.